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Graupapageien

Pasha

Pasha ist ein Kongo Graupapagei und der beste Freund von Melek. Pasha kam im Oktober 2005 zu uns. Er hatte so schwere Aspergillose, dass er eine Woche in der Klinik verbringen musste. Die Fachtierärzte haben uns damals keine Hoffnung gemacht, dass er die schwere Krankheit überleben würde. Nach langer Krankheit und Genesung ist Pasha inzwischen wieder total fit.  

Bei den vorherigen Haltern hatte Pasha eine Partnerin, diese ist aber gestorben. Noch in der Genesungsphase hat er sich mit Melek angefreundet, inzwischen sind sie unzertrennlich.

Pasha ist ein Wildfang und 2000 aus dem Kameroun nach Deutschland gekommen. Das genaue Alter ist demnach nicht bekannt.

 

Tom und Cora

Tom

Cora

Tom und Cora sind Kongo Graupapageien. Beide kommen aus Aachen und sind im Oktober 2007 zu uns gekommen. Cora ist am 01.10.2005 in Deutschland geschlüpft, Tom am 30.01.2007. Tom war also erst 7 Monate alt, als er zu uns kam. Tom und Cora stammen von einer Dame, die die Papageien wegen einer schweren Krankheit abgeben musste. Sie und ihr Mann haben die Tiere persönlich vorbei gebracht. Zu Beginn hat Cora sehr viel gesprochen, inzwischen ist Tom aber das Sprachwunder. Er spricht deutsch und türkisch und kann die Namen aller anderen Papageien. Tom konnte lange Zeit nicht fliegen, aber auch das hat er aufgeholt. Während Cora am liebsten nur gestreichelt würde, ist Tom nicht zahm.

Patin für Cora: Sabine Rüter, 32130 Enger

 

Seytan

 

Seytan ist ein Timneh Graupapagei. Er ist den vorherigen Haltern entflogen oder wurde frei gelassen. Seytan wurde von einer aufmerksamen Dame mit viel Geduld über Wochen beobachtet und dann ins Haus gelockt, kurz bevor es im Oktober 2009 kalt wurde. Die letzten Halter konnten nicht ausfindig gemacht werden, da sie den Papagei nicht angemeldet hatten. Lediglich die vorletzten Halter konnten ermittelt werden, diese wollten Seytan aber nicht wieder haben, sodass er nun in der Papageienarche bleiben kann.

Bei Seytan handelt es sich um ein junges Tier, er ist 2004 in Deutschland geschlüpft.

 

Starsky und Hutch

 

Starsky und Hutch sind Kongo Graupapageien. Sie wurden vom Veterinäramt aus schlechter Haltung beschlagnahmt und kamen im November 2009  in die Arche. Sie waren stark unterernährt. Das Alter der beiden ist nicht bekannt.

Weil Hutch ununterbrochen Eier gelegt und diese nach kurzer Zeit aber immer wieder zerstört hat, hat sie Medikamente bekommen, um die Eierproduktion zu stoppen. Seitdem führt sie ein wesentlich aktiveres Leben.

 

Jackie

Jackie ist ein Timneh Graupapagei. Im Juni 2010 kam ein Notruf rein, wir sollten bitte einen Timneh Papageien abholen, der immer umfallen würde. Mit Entsetzen mussten wir feststellen, dass Jackie auf ihren Gelenken sitzt, weil ihre Beine mehrfach gebrochen waren. An ihren Gelenken hatten sich dicke Blutblasen gebildet, die ihren Schmerz nur verschlimmert haben. Der Fachtierarzt hat die Gelenke punktiert und das alte Blut abgelassen. Darauf folgte eine lange Genesungszeit, in der ihre Gelenke mehrmals am Tag eingeschmiert werden mussten. Sie sitzt nun auf Schaumstoff mit Handtüchern, auch die Sitzstangen sind mit Schaumstoff abgepolstert.

Jackie stammt aus einer Zucht in Deutschland. Im März 1996 wurde sie von den vorherigen Haltern erworben, vermutlich ist sie 1995 geschlüpft.

Der Fachtierarzt hat Rachitis diagnostiziert. Das bedeutet, dass Jackie ihr ganzes Leben lang mit gebrochenen Beinen und starken Schmerzen verbracht haben muss, da sie nun zum ersten Mal einem Tierarzt vorgestellt wurde. Auch die letzten Beinbrüche, die noch nicht so lange zurück liegen, wurden von den vorherigen Haltern nicht zum Anlass genommen, einen Tierarzt aufzusuchen.

Jackie hat gelernt, mit ihrer Behinderung zu leben. Sie kann auch fliegen, allerdings ist das Landen etwas schwierig, weil sie ihre Füße ja nicht benutzen kann. Aber auch das meistert sie hervorragend. Jetzt ist sie schmerzfrei und sogar frisch verliebt; sie hat sogar schon ein Ei gelegt.

Patin: Gabriele Bicknese, 32584 Löhne

 

Jako

Jako ist ein Kongo Graupapagei. Jako und Nele mussten ihr Zuhause im November 2010 verlassen, weil die Halterin verstorben ist und der Witwer im Rollstuhl sitzt und sich nicht um die Tiere kümmern kann.

Die Tiere hatten in ihrem alten Zuhause einen großen abgetrennten Bereich und konnten bei gutem Wetter in einen Außenbereich. Leider hat Jako einen gebrochenen Unterkiefer, mit dieser Behinderung hat er jahrelang ohne tierärztliche Hilfe verbracht. Ober- und Unterschnabel wachsen aneinander vorbei, sodass er große Schwierigkeiten hat, Nahrung aufzunehmen. Der Fachtierarzt hat mehr als einen cm von Ober- und Unterschnabel abgesägt. Jako wird regelmäßig zum Tierarzt müssen, da der Schnabel immer wieder nachwächst und eine natürliche Abnutzung des Schnabels nicht möglich ist.

Immerhin kann er jetzt recht normal Nahrung aufnehmen. Wie alt er ist, kann nicht genau gesagt werden, da er keinen Ring mehr trägt. Nach Aussage des vorherigen Halters war er dort 15 Jahre.

Patin: Babette Semmling, 32130 Enger

 

Nele

Nele ist ein Kongo Graupapagei. Jako und Nele mussten ihr Zuhause verlassen, weil die Halterin verstorben ist und der Witwer im Rollstuhl sitzt und sich nicht um die Tiere kümmern kann.

Die Tiere hatten in ihrem alten Zuhause einen großen abgetrennten Bereich und konnten bei gutem Wetter in einen Außenbereich. Leider hat Nele einen gebrochenen Flügel, mit dieser Behinderung hat sie jahrelang ohne tierärztliche Hilfe verbracht. Auf dem Foto ist gut zu erkennen, dass ihr linker Flügel herunterhängt, weil der Knochen nicht zusammengewachsen ist.

Nele ist ein Wildfang und 1996 aus Zaire nach Deutschland gekommen. Das genaue Alter ist demnach unbekannt.

Trotz des gebrochenen Flügels ist Nele sehr aktiv und strahlt große Lebensfreude aus. Eigentlich sollte Neles Flügel operiert werden, damit sie zumindest ansatzweise wieder fliegen kann. Es gibt sogar eine Spenderin für die Kosten der Operation. Nach ein paar Monaten in der Papageienarche hat sich Nele aber so gut erholt und ist so aktiv geworden, dass das Risiko einer OP größer ist als der mögliche Nutzen. Sie ist sehr aktiv, spielt mit den anderen und erklimmt alle Bäume und Spielzeuge. Beim Herunterfliegen landet sie etwas härter als die gesunden Papageien, aber sie lässt sich nicht unterkriegen und sitzt nach kürzer Zeit auf dem nächsten Spielzeug.

Patin: Andrea Weißenborn, 33818 Leopoldshöhe
           Babette Semmling, 32130 Enger

 

Conny

Conny ist ein Timneh Graupapagei und erobert mit ihrer lebensfrohen Art das Herz jedes Besuchers. Conny war eigentlich nur zur Genesung in der Papageienarche, weil der Halter selber im Krankenhaus war. Connys Partnerin hatte sie in den Fuß gebissen, so dass sich der Fuß entzündet hatte. Der Fachtierarzt stellte fest, dass es sich um ein älteres Tier mit mehreren Befunden handelt. Da Conny dauerhaft Medikamente benötigt, haben die ehemaligen Halter im November 2010 beschlossen, sie zum Wohl des Tieres in der Arche zu lassen.

Ihr körperlicher Zustand ist der eines hochbetagten Vogels. Sie bekommt regelmäßig Medikamente gegen Herz-Kreislauf-Schwäche. Sollte sich der Zustand der Zehe verschlechtern, kann die verletzte Zehe operativ entfernt werden. Zur Zeit hat sie keine Schwierigkeiten mit dem Fuß; wir hoffen, dass es so bleibt!

Conny ist 1984 geschlüpft. Laut Aussage des Züchters ist sie wahrscheinlich ein Wildfang, die Papiere sind nicht mehr vorhanden. 

Connys Lieblingswörter sind "sauber", wenn man gerade geputzt hat und "schlafen", wenn es dunkel wird und sie "ins Bett" möchte. Zwischendurch sagt sie "ach, du altes Ferkel". Und ihr ist auch wieder eingefallen, dass sie im Befehlston "kraulen" einfordern kann. Conny ist auf jeden Fall ganz besonders liebenswert!

 
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